In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas. | Im Notwendigen: Einheit. Im Zweifelhaften: Freiheit. In allem: Liebe.
Lateinisches Sprichwort
Glauben heißt: Die Abhängigkeit von Gott als Glück erfahren.
Dag Hammarskjöld
Man ist ein Christ und wird es doch erst im Augenblick des Todes.
Søren Kierkegaard: Erbauliche Reden
Was betrübst du dich, meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,
dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.Psalm 42,12: Die Bibel
Es war nie die Rede davon, dass es hier witzig wird. Es war nie die Rede davon, dass uns allen die Sonne aus dem Arsch scheint. Unser Glaube, der Glaube der Christen, hat einen Schrecken. Unser Glaube macht »BUH!«. Unser Glaube hat in sich das Wissen um den ganzen Dreck der Welt. Er hat einen Schrecken. So wie diese Welt. Und erst dann kommt die Frohe Botschaft. Vorher gibt es keinen Grund, dumm grinsend auf der Kanzel zu stehen und die Menschen, die echte Not haben, deren Ehen gerade kaputtgehen, deren Kinder krank werden, deren Geschwister sterben und deren Eltern dement werden, deren Herzen gebrochen werden, deren Stolz verletzt wird, mit einem weichen gemütlichen Gesäusel und Sozialkitsch einzulullen.
Esther Maria Magnis: Gott braucht dich nicht. Eine Bekehrung
Einen lesenswerten Artikel zur Frage nach der Universalität biblischer Heilszusagen hat Peter Aschoff veröffentlicht:
Am Ende ist die Liebe das Einzige, an dem man sich festhalten kann.
Brennan Manning
Man ist das, was man vor Gott ist, nicht mehr und nicht weniger.”
Jean-Marie Vianney
Wer die Osterbotschaft gehört hat, der kann nicht mehr mit tragischem Gesicht umherlaufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat.
Karl Barth: Dogmatik im Grundriß