Daß der Nordosten unserer Republik ein dünn besiedelter und strukturell schwacher Landstrich ist, wußte ich schon lange.

 

Ein Blick auf meine Google Analytics-Daten bestätigt mir nun auch, was ich zwar schon lange vermutet hatte, aber noch nie so richtig belegen konnte: im Herzen Deutschlands herrscht tote Hose, gähnende Leere, da ist nada, nix, niente, null.

 

Hier nun der Beweis in Form eines Screenshot der Zugriffsorte auf theolobias.de vom 30. Oktober:

 

Google Analytics

 

Das nächste Mal, wenn ich auf der A7 fahre, werde ich sehr genau aufpassen, ob die sichtbaren Städte wie Bad Hersfeld, Kassel und Göttingen evtl. nur aus Pappkulissen bestehen und die sonstigen ausgeschilderten Orte vielleicht nur Fakes sind. Vergleichbares kennt man ja schon von Bielefeld (siehe hier und hier).

 

Etwas Gutes hat dieses klaffende Loch immerhin, zumindest für alle Islam-Verschwörungstheoretiker, die in den vergangenen Tagen fälschlicherweise schon einen Mitstreiter in mir zu entdecken glaubten: wo nix is, kann auch keine Moschee gebaut werden.

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10 Kommentare zu: “Tote Hose im Herzen Deutschlands”

  1. Lol, ist ja interessant :-) Wahrscheinlich sitzen unten in München noch alle in den Biergärten und surfen auf ihren Netbooks und iPhones rum… :-)

  2. Theolobias sagt:

    Ja, in München gibt’s immer einen ganz dicken Punkt bei Google Analytics, scheinen ganz treue Seelen zu sein.

    Ich hoffe nur, der Grund für die häufigen München-Zugriffe liegt darüber hinaus nicht etwa darin, daß mein Blog irgendwie schickimicki wäre … ;-)

  3. Heyho bei Bielefeld bin ich mir ziemlich sicher, das gibt es, komme da nämlich her ;-)

  4. Theolobias sagt:

    Hei, Du gehörst doch auch zu dieser Verschwörung, oder?!? ;-)

    Danke für Deinen wahrlich geschichtsträchtigen Eintrag – Du bist in der Tat der erste Besucher aus Bielefeld, der mir bekannt ist!

    Gruß ins Herz Deutschlands!

  5. Godjes sagt:

    Ich kann dich beruhigen. Der Nordosten ist dafür gern mal auf meinem Blog unterwegs ;) Allerdings ist es wahr es gibt nunmal den frommen Süden und den atheistischen Norden. Dafür glaube ich manchmal allerdings dass der Glaube manches Norddeutschen ehrlicher ist als von einigen Kirchgängern des Südens. (Allerdings steht es mir nicht zu über Glaube zu urteilen, das darf nur Gott)

  6. Theolobias sagt:

    Hallo Godjes!

    Vielleicht habe ich auch einfach nicht das rhetorische, publizistische o.a. Naturell, das die Nordoststämmigen anspricht …? ;-)

  7. Christian Döring sagt:

    Hallo Theolobias,

    nix gegen den Nordosten. Da bin ich seit super genau 46 Jahren Christ. Vielleicht gibts nich so viele davon, aber seit wann sind im Glauben die Zahlen wichtig?

  8. Theolobias sagt:

    Hallo Christian!

    Von der Wichtigkeit von Zahlen in Sachen Glauben war gar nicht die Rede – hier sind schließlich auch Nichtchristen unterwegs! ;-) Ich habe mich einfach über die grundsätzlich niedrigen Zugriffszahlen aus der Mitte und dem Nordosten Deutschlands gewundert.

    Viele Grüße gen Norden,

    Tobias

  9. Alfred Männer sagt:

    Naja es ist nun mal leider so, dass es in gewissen Regionen bereits weniger Gläubige gibt München ist am stärksten vertreten, das war mir klar.

  10. Theolobias sagt:

    Jaha – nur will ich trotzdem hoffen, daß nicht nur Christen den Weg hierher finden! ;-)

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