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		<title>Vorgeschmack aufs neue Mute Math-Album</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 18:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theolobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Armistice]]></category>
		<category><![CDATA[Mute Math]]></category>
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		<description><![CDATA[Mute Math werden am 18. August ihr neues Album “Armistice” veröffentlichen.
Wer die Band kennt, dem muß ich wohl nicht erst erklären, daß sich ihr Name innerhalb wie jenseits der “christlichen Musikszene” anschickt, zum Synonym für innovative Rockmusik vom Feinsten zu werden.
Im folgenden mit “Spotlight” ein Vorgeschmack aufs neue Album und ein erster Eindruck für alle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><strong><a title="zur Homepage von Mute Math" href="http://www.mutemath.com/" target="_blank">Mute Math</a></strong><strong> werden am 18. August ihr neues Album “Armistice” veröffentlichen.</strong></p>
<p align="justify">Wer die Band kennt, dem muß ich wohl nicht erst erklären, daß sich ihr Name innerhalb wie jenseits der “christlichen Musikszene” anschickt, zum Synonym für innovative Rockmusik vom Feinsten zu werden.</p>
<p align="justify">Im folgenden mit “Spotlight” ein Vorgeschmack aufs neue Album und ein erster Eindruck für alle, denen Mute Math bislang entgangen ist.</p>
<p>&#160;</p>
<div style="padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; width: 425px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:51dc3d09-cedb-4f1b-80ad-211df5414feb" class="wlWriterEditableSmartContent">
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</div>
<p>&#160;</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.theolobias.de%2F2009%2F06%2F16%2Fvorgeschmack-aufs-neue-mute-math-album%2F'; szt='Vorgeschmack+aufs+neue+Mute+Math-Album';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/62/83/widget_62839c1b9540c2f7322c9fec92dc0543.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Neues in der Seitenleiste von theolobias.de</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 17:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theolobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer die Artikel von theolobias.de nur per Feedreader empfängt, wird möglicherweise nie bemerken, daß ich die Seitenleiste des Blogs ab und zu aktualisiere – es sei denn, ich weise eigens in einem Artikel darauf hin, wie hiermit geschehen.

Rechts oben, direkt unter dem Suchfeld, findet Ihr ab sofort viele schöne bunte Buttons – ein Klick darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><strong>Wer die Artikel von theolobias.de nur per Feedreader empfängt, wird möglicherweise nie bemerken, daß ich die Seitenleiste des Blogs ab und zu aktualisiere – es sei denn, ich weise eigens in einem Artikel darauf hin, wie hiermit geschehen.</strong></p>
<p align="justify"><strong></strong></p>
<p align="justify">Rechts oben, direkt unter dem Suchfeld, findet Ihr ab sofort viele schöne bunte Buttons – ein Klick darauf führt Euch auf meine Profile bei Twitter, FriendFeed, CoComment, Facebook, MySpace und StudiVZ, zu meinen Playlists bei last.fm und Blip.fm, auf meine Verkäuferkonten bei eBay und Amazon (da könnt Ihr mir einen Gefallen tun, indem Ihr mich von dem Schrott befreit, der hier bei mir herumliegt …) sowie zu meinem Amazon-Wunschzettel (z.B. für meinen Bruder, der immer kurz vor meinem Geburtstag und Weihnachten anruft, weil er keine Ahnung hat, was er mir schenken soll – umgekehrt mache ich es übrigens genauso …). Weitere Buttons können folgen.</p>
<p align="justify">Direkt darunter befindet sich ein orangefarbener Button mit der Aufschrift “Spenden” – gut, das ist nun wirklich ein Gimmick. Aber wenn jemand tatsächlich so verrückt sein sollte, daß er sein sauer Erspartes unter anderem dazu verwenden will, mir via PayPal eine finanzielle Spritze zu verpassen (z.B. für die laufenden Betriebskosten von theolobias.de, Bücher, Urlaube, die Renovierung des Swimmingpools oder – weil Airbus ja jüngst in die Kritik geraten ist – für meinen neuen Boeing-Jet), dann werde ich mir zweimal überlegen, ob ich die Spende wieder an den Spender zurücküberweise.</p>
<p align="justify">&#160;</p>
<p align="justify">Entfernt habe ich erstens das last.fm-Widget – war zwar auch schön bunt, hat allerdings die Ladezeit verlängert und wird nun eben durch den Button für mein last.fm-Profil ersetzt –, zweitens die Graphik von Emergent Deutschland – nicht, weil ich nicht mehr an der Diskussion teilnehmen will, sondern weil es den Eindruck erweckt, theolobias.de sei mehr als nur sporadisch an dieser daran beteiligt, was natürlich nicht stimmt.</p>
<p align="justify">&#160;</p>
<p align="justify">Ebenfalls aktualisiert wurde meine Blogroll – ich vermute ja (bescheiden, wie ich bin), daß sich eine umfangreichere (und zugleich unübersichtlichere! <img src='http://www.theolobias.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) Linksammlung für Blogs, die sich mit dem christlichen Glauben beschäftigen, nirgendwo im deutschsprachigen Internet finden läßt.</p>
<p align="justify">&#160;</p>
<p align="justify">Viel Spaß beim Durchklicken! <img src='http://www.theolobias.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.theolobias.de%2F2009%2F06%2F16%2Fneues-in-der-seitenleiste-von-theolobias-de%2F'; szt='Neues+in+der+Seitenleiste+von+theolobias.de';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/62/83/widget_62839c1b9540c2f7322c9fec92dc0543.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der gro&#223;e Lobpreis-Schlamassel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 09:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theolobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde & Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[iMonk]]></category>
		<category><![CDATA[Lobpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Spencer]]></category>
		<category><![CDATA[Worship]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir Europäer haben ja hin und wieder die Neigung, Amerikanern Oberflächlichkeit, Naivität und mangelhafte Kritikfähigkeit nachzusagen. Das gilt auch für Christen. Manches, was irgendwie neumodisch erscheint und uns aus irgendeinem Grund nicht gefällt, stellen wir vorsorglich unter den Verdacht, aus den USA importiert worden zu sein.
Tatsächlich stammt ein Großteil unserer eigenen modernen Worship-Kultur, die von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir Europäer haben ja hin und wieder die Neigung, Amerikanern Oberflächlichkeit, Naivität und mangelhafte Kritikfähigkeit nachzusagen. Das gilt auch für Christen. Manches, was irgendwie neumodisch erscheint und uns aus irgendeinem Grund nicht gefällt, stellen wir vorsorglich unter den Verdacht, aus den USA importiert worden zu sein.</strong></p>
<p>Tatsächlich stammt ein Großteil unserer eigenen modernen Worship-Kultur, die von uns selbst beileibe nicht immer kritisch betrachtet wird, entweder direkt aus den USA, oder aber kann man sie auf dem Umweg über Großbritannien und Australien auf dieses Herkunftsland zurückführen. Da ist es vielleicht ganz ratsam, auch einmal solche Stimmen aus den USA zu Wort kommen zu lassen, die – entgegen des beliebten Vorurteils – durchaus kritikfähig sind und auch uns Gewichtiges zu sagen haben:</p>
<p><a title="zur Bio von &quot;iMonk&quot; Michael Spencer" href="http://www.internetmonk.com/michael-spencer-the-internet-monk" target="_blank">Michael Spencer</a> hat mir die freundliche Erlaubnis erteilt, einen seiner letzten Blogartikel ins Deutsche zu übersetzen und hier zu veröffentlichen. Die Übersetzung ist so Pi mal Daumen und noch deutlich vom Südstaaten-Lokalkolorit gekennzeichnet, aber ich denke, die Intention wird klar und paßt wunderbar auf hiesige Verhältnisse.</p>
<p> <span id="more-198"></span>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 15px 0px 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Michael Spencer" border="0" alt="Michael Spencer" align="left" src="http://www.theolobias.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/michael-spencer.jpg" width="102" height="138" /> <em>Michael Spencer ist baptistischer Theologe, lebt mit seiner Familie in Kentucky und ist u.a. für die Blogs “</em><a title="internetmonk.com - Dispatches from the post evangelical wilderness." href="http://www.internetmonk.com/" target="_blank"><em>internetmonk.com</em></a><em>” und “</em><a title="Jesus Shaped Spirituality" href="http://jesusshaped.wordpress.com/" target="_blank"><em>Jesus Shaped Spirituality</em></a><em>” verantwortlich.</em></p>
<p><em>Vor einigen Monaten hat er bei Evangelikalen und weit darüber hinaus mit drei Artikeln über “</em><a title="zur Übersichtsseite der drei Artikel über &quot;The Coming Evangelical Collapse&quot;" href="http://www.internetmonk.com/archive/the-original-coming-evangelical-collapse-posts" target="_blank">The Coming Evangelical Collapse</a><em></em><em>” (“Der bevorstehende Zusammenbruch der evangelikalen Bewegung”) für Aufsehen gesorgt.</em></p>
<p><em>__________________________________________________________________________</em></p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<blockquote><h2 align="center">Der große Lobpreis-Schlamassel</h2>
<p align="center"><strong> (“<a title="zum englischsprachigen Original des Artikels auf internetmonk.com" href="http://www.internetmonk.com/archive/the-big-worship-goof" target="_blank">The Big Worship Goof</a>”)</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong><a title="zur Bildquelle bei ASBO Jesus" href="http://asbojesus.wordpress.com/2009/03/24/684/" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="What&#39;s stopping you" border="0" alt="What&#39;s stopping you" src="http://www.theolobias.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/whats-stopping-you.jpg" width="620" height="212" /></a>&#160;</strong></p>
<p>Meine derzeitige Schreibtätigkeit wird von einer wichtigen Prämissen geprägt: daß die Evangelikalen zu einer Bewegung geworden sind, die sich im Grunde selbst zerstört.</p>
<p>Nirgendwo wird das deutlicher als in der jüngsten Entwicklung des Lobpreises im Evangelikalismus.</p>
<p>Kann jemand – und das meine ich ernst! – irgendwie erklären, was in der Anbetungskultur von Evangelikalen tatsächlich vor sich geht?</p>
<p>Innerhalb einer Zeitspanne von 50 Jahren haben wir das ganze Konzept davon, was ein Lobpreis-Gottesdienst ist, komplett über den Haufen geworfen. Wir haben uns eine Herangehensweise angeeignet, die einen geradezu haarsträubenden Grad musikalischer, technischer und finanzieller Anstrengungen und Mittel erfordert.</p>
<p>Wir haben uns der christlichen Musikindustrie verschrieben und mit ihr ihrem schier endlosen Appetit auf Abwechslung und Profit. Wir haben uns damit abgefunden, daß unsere Lobpreis-Leiter immer jünger werden. Traditionelle Anbetung – wie sie z.B. in der Tenth Presbyterian Church in Philadelphia praktiziert wird – droht zum Museumsrelikt zu verkommen.</p>
<p>Die Reformierten – ausgerechnet sie! – sind auf diesem revolutionären Weg vorangegangen. Letzte Woche besuchte ich ein Seminar, in dem einem ganzen Saal voller reformierter Christen beigebracht wurde, warum die beste aller Möglichkeiten, in die Anbetung zu führen und sie zu gestalten, „die Band“ ist. Nicht der Chor, das Lobpreis-Team etc. Nein, es ist „die Band“. Begreift eigentlich irgendwer, was das für den Lobpreis insgesamt bedeutet? </p>
<p>Was auf der Strecke bleibt sind Vielfalt, die Generationen umfassende und verbindende Aspekte, selbst Schlichtheit der Anbetung. Statt dessen ist Lobpreis nun ein großes Publikumsevent, geleitet von erfahrenen und geschulten Unterhaltern, auf eine bestimmte Bevölkerungsschicht ausgerichtet und nur noch dem Urteil der Zuschauerreaktion unterworfen.</p>
<p>Gott? Gott wurde dabei das eine Mal so behandelt, als wäre er ein Störenfried, den wir mit unseren Liedern zum Schweigen bringen müßten, ein anderes Mal, als sei er ein göttlicher Innovator, der das am meisten segnet, was so radikal wie möglich verändert wird.</p>
<p>Warum nun nenne ich das einen „Schlamassel“? Ganz einfach: weil es nicht gut enden kann. Es ist wie mit einem Rennwagen, dessen Drosselklappe offensteht. Wir sind in einer Achterbahn gefangen, aus der wir nicht herauskommen.</p>
<p>Anbetung ist zu einem Fachbegriff der Musik geworden. Lob und Anbetung bedeuten – Musik. „Laßt uns anbeten“ heißt: „Die Band wird jetzt spielen“. Die Aussage „Wir müssen dem Lobpreis mehr Zeit widmen“ zielt nicht mehr auf das stille Gebet oder die gottesdienstliche Schriftlesung oder auf irgendeine Art teilhabender und teilnehmender Liturgie ab. Sie bedeutet – Musik.</p>
<p>Sogar das gemeinsame Singen verliert dabei an Bedeutung. Wo Lautstärke und Darbietung immer weiter nach oben geschraubt werden – wen kümmert es da noch, ob jemand singt?</p>
<p>Und wer kann eigentlich 20, 30, 40 Minuten lang stehen?</p>
<p>Zwar haben wir jetzt jede Menge fröhlicher Menschen – nur haben sie keine Ahnung davon, was biblische Anbetung jenseits dessen bedeutet, seine Lieblingssongs von einer coolen Band gespielt zu hören. Sie haben kaum eine Ahnung von der Art von Lobpreis, der sich etwa in der Entfaltung der eigenen Begabung abspielt, in der Familie, am Arbeitsplatz oder einfach in der Stille. Sie betrachten ihre Lieblingssongs als den Ort des eigentlichen spirituellen Erlebens.</p>
<p>Wir haben es gründlich verbockt. Was wir brauchen: Eine einfache und klare Liturgie. Vielfalt und Einbeziehung aller. Die Wertschätzung und das ganzheitliche Verstehen der Bibel. Generationsübergreifende Strukturen und Mißtrauen gegenüber dem Motiv des Profits. Die Absage an den Geist des Wettbewerbs. Das Hören auf die Warnung der Propheten, wenn sie davon reden, daß Gott sich von Israels Anbetungskultur, die auf eine „große Show“ statt auf Echtheit setzt, abgestoßen fühlt. All das brauchen wir.</p>
<p>Wir sind darauf angewiesen, daß Jesus unserem Lobpreis Gestalt gibt, und wir haben eine Form der Anbetung nötig, die eine einfache, direkte, kompromißlose, von Jesus selbst geformte Spiritualität begünstigt.</p>
</blockquote>
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		<title>As time goes by &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 08:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theolobias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Funkstille]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahaaa, hier hat lange Funkstille geherrscht – eigentlich genau das Gegenteil dessen, was ich mir für theolobias.de vorgenommen habe. Aber das Studium und andere wichtige und weniger wichtige Dinge des Lebens fordern ihren Tribut, und so komme ich erst jetzt wieder ein bißchen zum Bloggen.
Ich kann nicht garantieren, daß es nicht wieder den ein oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahaaa, hier hat lange Funkstille geherrscht – eigentlich genau das Gegenteil dessen, was ich mir für theolobias.de vorgenommen habe. Aber das Studium und andere wichtige und weniger wichtige Dinge des Lebens fordern ihren Tribut, und so komme ich erst jetzt wieder ein bißchen zum Bloggen.</p>
<p>Ich kann nicht garantieren, daß es nicht wieder den ein oder anderen Leerlauf geben wird – aber ich bemühe mich, in Zukunft weniger lange Pausen einzulegen.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.theolobias.de%2F2009%2F06%2F15%2Fas-time-goes-by%2F'; szt='As+time+goes+by+%26hellip%3B';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/62/83/widget_62839c1b9540c2f7322c9fec92dc0543.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Nur ein Gleichnis &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 22:06:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Der barmherzige Samariter]]></category>
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&#160;
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="wlWriterEditableSmartContent" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:f9f49d6e-01d3-4a1b-a91d-2cd48da22aec" style="padding-right: 0px; display: inline; padding-left: 0px; float: none; padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-top: 0px">
<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LS_Uvg56U_o&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LS_Uvg56U_o&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p>&#160;</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.theolobias.de%2F2009%2F02%2F20%2Fnur-ein-gleichnis%2F'; szt='Nur+ein+Gleichnis+%26hellip%3B';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/62/83/widget_62839c1b9540c2f7322c9fec92dc0543.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Wahrheit im Griff haben &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 09:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theolobias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Seife]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[… funktioniert auch an einem Sonntagmorgen nicht:
&#160;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>… funktioniert auch an einem Sonntagmorgen nicht:</p>
<p>&#160;</p>
<p><a title="zur Homepage &quot;The Ongoing Adventures of ASBO Jesus&quot;" href="http://asbojesus.wordpress.com/2009/02/15/654/" target="_blank"><img title="soap" style="border-top-width: 0px; display: block; border-left-width: 0px; float: none; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; margin-right: auto; border-right-width: 0px" height="246" alt="soap" src="http://www.theolobias.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/soap.jpg" width="606" border="0" /></a></p>
<p>&#160;</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.theolobias.de%2F2009%2F02%2F15%2Fdie-wahrheit-im-griff-haben%2F'; szt='Die+Wahrheit+im+Griff+haben+%26hellip%3B';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/62/83/widget_62839c1b9540c2f7322c9fec92dc0543.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herr K. besucht einen Gottesdienst</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 12:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theolobias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gemeinde & Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[fiktives Gottesdienst-Protokoll]]></category>
		<category><![CDATA[Günter J. Matthia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein sehr schönes fiktives Gottesdienst-Protokoll hat Günter J. Matthia verfaßt.
Wie es Herrn K. wohl stattdessen in einem ganz gewöhnlichen landeskirchlichen Gottesdienst ergangen wäre? Immerhin: in einen Hauskreis hätte ihn dort wohl keiner eingeladen …
szu='http%3A%2F%2Fwww.theolobias.de%2F2009%2F02%2F14%2Fherr-k-besucht-einen-gottesdienst%2F'; szt='Herr+K.+besucht+einen+Gottesdienst';]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein sehr schönes fiktives </strong><a title="zum Artikel &quot;Herr K. besucht einen Gottesdienst&quot; von Günter J. Matthia" href="http://gjmatthia.blogspot.com/2009/02/herr-k-besucht-einen-gottesdienst.html" target="_blank"><strong>Gottesdienst-Protokoll</strong></a><strong> hat Günter J. Matthia verfaßt.</strong></p>
<p>Wie es Herrn K. wohl stattdessen in einem ganz gewöhnlichen landeskirchlichen Gottesdienst ergangen wäre? Immerhin: in einen Hauskreis hätte ihn dort wohl keiner eingeladen …</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.theolobias.de%2F2009%2F02%2F14%2Fherr-k-besucht-einen-gottesdienst%2F'; szt='Herr+K.+besucht+einen+Gottesdienst';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/62/83/widget_62839c1b9540c2f7322c9fec92dc0543.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Yes We Can</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 10:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theolobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Yes We Can]]></category>

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		<description><![CDATA[Wäre ich nicht vor einem knappen Jahr wieder in die fränkische Heimat zurückgekehrt und damit des baden-württembergischen Wahlrechts verlustig gegangen – …
… deshalb hätte auch ich ihn gewählt:




&#160;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre ich nicht vor einem knappen Jahr wieder in die fränkische Heimat zurückgekehrt und damit des baden-württembergischen Wahlrechts verlustig gegangen – …</p>
<p>… <em>deshalb</em> hätte auch <em>ich</em> ihn gewählt:</p>
<p><strong></strong></p>
<div class="wlWriterEditableSmartContent" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:df872eb7-868a-43cb-bcd5-2fe1c066e3d9" style="padding-right: 0px; display: block; padding-left: 0px; float: none; padding-bottom: 0px; margin: 0px auto; width: 425px; padding-top: 0px">
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<p>&#160;</p>
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		<title>Christentum und Politik. Adolf Stoeckers Engagement f&#252;r die L&#246;sung der &#8222;Sozialen Frage&#8220;</title>
		<link>http://www.theolobias.de/2009/02/12/referat-ueber-adolf-stoecker/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 20:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theolobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde & Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Stoecker]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier gibt es das folgende Referat als PDF-Download.
&#160;
I. Biographisches
 „Niemand hat so nachhaltig wie er den theologischen Nachwuchs beeinflußt und auf Jahrzehnte hinaus geprägt“[1], lautet das Urteil des Greifswalder Theologieprofessors Johannes Haußleiter direkt nach dem Tod Adolf Stoeckers, der als gleichermaßen bedeutende wie schillernde Gestalt des Protestantismus und der protestantischen Politik des 19. Jahrhunderts betrachtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Referat zu Adolf Stoecker als PDF downloaden" href="http://www.theolobias.de/downloads/KG-Referat-Adolf-Stoecker.pdf" target="_blank">Hier</a> gibt es das folgende Referat als PDF-Download.</p>
<p>&#160;</p>
<h3>I. Biographisches</h3>
<p><img title="Adolf Stoecker" style="border-right: 0px; border-top: 0px; display: inline; margin: 0px 0px 0px 25px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" height="301" alt="Adolf Stoecker" src="http://www.theolobias.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/adolfstoecker.jpg" width="219" align="right" border="0" /> „Niemand hat so nachhaltig wie er den theologischen Nachwuchs beeinflußt und auf Jahrzehnte hinaus geprägt“<a href="#_ftn1_3926" name="_ftnref1_3926">[1]</a>, lautet das Urteil des Greifswalder Theologieprofessors Johannes Haußleiter direkt nach dem Tod Adolf Stoeckers, der als gleichermaßen bedeutende wie schillernde Gestalt des Protestantismus und der protestantischen Politik des 19. Jahrhunderts betrachtet werden muß.</p>
<p>Noch Jahrzehnte später nennt ihn der württembergische Landesbischof Theophil Wurm einen „der größten Männer, die der evangelischen Kirche und dem deutschen Volk geschenkt worden sind“<a href="#_ftn2_3926" name="_ftnref2_3926">[2]</a>, um wehmütig anzuschließen: „Die evangelische Kirche hat einen Stoecker unausgenutzt und unverstanden ziehen und sterben lassen. Das ist ihre große Schuld, die sie in der Zeit des äußeren Glücks des deutschen Volkes auf sich geladen hat und die sie teilt mit dem deutschen Kaiserhaus und mit dem deutschen Bürgertum, die sich gerächt hat durch den Sturz in die Tiefe, der 1914 begonnen und 1945 geendet hat.“<a href="#_ftn3_3926" name="_ftnref3_3926">[3]</a></p>
<p>Am 11. Dezember 1835 (ältere Quellen nennen durchweg den 12. Dezember desselben Jahres) wird Adolf Stoecker im sachsen-anhaltinischen Halberstadt als Sohn eines gelernten Schmiedes und späteren Gefängnisinspektors geboren. In Stoeckers Jugend verbindet sich die Welt des Militärs mit Luthers Kleinem Katechismus, dem Gehorsam gegen Gottes Gebote und der treuen Pflichterfüllung gegen das Herrscherhaus von Hohenzollern. Als Gymnasiast verkehrt er im Hause des Geheimen Justizrats Krüger, wo er mit der Erweckungsbewegung in Kontakt kommt und seine spätere Ehefrau Anna, die Tochter Krügers, kennenlernt, die er am 22. Mai 1867 heiratet. Über seine christliche Biographie sagt Stoecker später: „So tief bin ich damals in die Lebensmacht des Christentums hineingeführt, daß ich von da ab niemals wieder ernstlich in Zweifel oder Anfechtung des Glaubens gefallen bin.“<a href="#_ftn4_3926" name="_ftnref4_3926">[4]</a></p>
<p> <span id="more-185"></span>
<p>Von 1854 bis 1857 studiert Stoecker Theologie in Halle a.d.S. und Berlin, beschließt dieses mit gutem Examen und wird anschließend für drei Jahre Hauslehrer beim Grafen Lambsdorff in Kurland (im heutigen Lettland). Nach bestandenem Oberlehrerexamen und einer ausgiebigen Bildungsreise tritt Stoecker 1863 seine erste Pfarrstelle im ländlichen Seggerde an, 1866 wechselt er in die Industriegemeinde Hamersleben, wo er sich unter anderem durch sein Eintreten für eine strenge Kirchenzucht hervortut.</p>
<p>Unter dem Eindruck des preußisch-österreichischen und des französisch-deutschen Krieges schreibt er wöchentliche Kriegsbetrachtungen für die NEKZ (Neue evangelische Kirchenzeitung), deren Herausgeber er 1887 wird. Schon hier wird Stoeckers Verbindung eines nationalen Hochgefühls mit der erwecklichen Frömmigkeit sichtbar, sein Appell gilt einer umfassenden Besinnung auf die eigenen christlich-deutschen Werte. Stoecker wird Divisionspfarrer in Metz, baut dort eine deutsche evangelische Gemeinde auf, gründet eine höhere deutsche Töchter-Schule, einen evangelischen Jünglingsverein, eine Herberge zur Heimat sowie eine Diakonissenstation. Der seinem Engagement nacheilende Ruf führt ihn im Sommer 1874 auf die Stelle des vierten (ab 1883 des zweiten) Hof- und Dompredigers in der Reichshauptstadt Berlin. Dort gewinnt Stoecker an kirchlichem und kirchenpolitischem Einfluß, wobei es ihm vor allem um die Bekämpfung des Liberalismus in und außerhalb der Kirche geht, wozu er als Mitglied der kirchenpolitischen Partei der sog. ‚Positiven Union‘ (umgangssprachlich auch als ‚Hofpredigerpartei‘ benannt) gezielt die NEKZ als Agitationsmittel einsetzt.</p>
<p>Stoeckers erklärter politischer Gegner ist die Sozialdemokratie, die er zunächst durch den 1877 vollzogenen Zusammenschluß der Berliner Stadtmission mit dem Johannes-Stift zu bekämpfen sucht, deren Leitung er von da an innehat. Insgesamt baut Stoecker zur Behebung der sozialen Not und zur Bekämpfung des sozialistischen Gegners auf den Ausbau der Inneren Mission, in der Tradition Wicherns auf die Schaffung von ‚Assoziationen‘ von Christen sowie auf die Stärkung seines kirchenpolitischen Einflusses.</p>
<p>Da die Öffentlichkeitswirkung auf diesem Wege aber nicht ausreicht, gründet er im selben Jahr den ‚Central-Verein für Socialreform auf religiöser und konstitutionell-monarchischer Grundlage‘, der mittels wöchentlicher Versammlungen gegen Atheismus und Sozialdemokratie Stoeckers soziale Anliegen durchsetzen soll. In Folge kommt es am 01. Februar 1878 zur Gründung der ‚Christlich-Sozialen Arbeiterpartei‘ (drei Jahre später umbenannt in ‚Christlich-Soziale Partei‘), mit der Stoecker „eine schrittweise Verbesserung der sozialen Verhältnisse auf dem Boden des Bestehenden, in Liebe und Treue zu Christentum und Vaterland“<a href="#_ftn5_3926" name="_ftnref5_3926">[5]</a>, bewirken will. Diese stößt allerdings auf den ebenso erbitterten wie erfolgreichen Widerstand aus den Reihen der Sozialdemokratie: da Stoecker mit seinem Programm sozialer Verbesserungen bei gleichzeitigem konservativem Beharren auf der Verbindung von Monarchie mit einer breitenwirksamen protestantischen Volkskirche unter der Arbeiterschaft auf wenig Gegenliebe stößt, erleidet die ‚Christlich-Soziale Arbeiterpartei‘ bei den Reichstagswahlen am 30. Juli 1878 eine vernichtende Niederlage.</p>
<p>Stoecker läßt sich davon allerdings nicht entmutigen, von seinem Konzept für die Umgestaltung von Kirche und Gesellschaft ist er aus theologischen und Glaubensgründen nach wie vor überzeugt. Auch die Wirksamkeit der Tätigkeit Stoeckers wird durch die Wahlniederlage nicht gebrochen, nicht zuletzt deshalb, weil seit der großen Wirtschaftskrise im Jahr 1873 die Sinnhaftigkeit der liberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsvorstellungen immer wieder massiv bezweifelt wird und der Liberalismus dem mittelständischen Bereich aufgrund der im Zuge der Industrialisierung sich ereignenden Umwälzungen als Irrweg gilt.</p>
<p>Mit vereinfachenden Verzeichnungen der Sozialdemokratie und des Liberalismus entwirft Stoecker ein klares Feindbild und zielt mit seinen einerseits religiösen und theologischen, andererseits national-völkischen und antisemitischen Parolen auf eine Mobilisierung großer Menschenmassen, die er für eine Rechristianisierung der Gesellschaft gewinnen zu können hofft. Stoeckers Tätigkeit ist daher immer zugleich die des Kirchenpolitikers wie die des politischen Agitators, mit beidem bezweckt er die „Geltendmachung der Lebensmächte des Evangeliums für das gesamte öffentliche, sonderlich das soziale Leben“<a href="#_ftn6_3926" name="_ftnref6_3926">[6]</a>. Weil sich die Arbeiterschaft nur schwer für Stoeckers Ziele begeistern läßt, gewinnt der Antisemitismus für seine Überzeugungsarbeit auch der anderen Bevölkerungsschichten immer mehr an Gewicht.</p>
<p>Dabei gerät Stoecker immer mehr in Widerspruch zur Politik des Reichskanzlers Bismarck, für dessen Absetzung er mit seinem sog. ‚Scheiterhaufenbrief‘ intrigiert, der allerdings 1889 wiederum eine öffentliche Verzichtserklärung Stoeckers (der seit 1879 Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses und seit 1881 Mitglied des Reichstags ist) auf jegliche aktive politische Betätigung erzwingt; nur ein Jahr später verliert Stoecker auch den Rückhalt von Kaiser Wilhelm II., der ihn vom Amt des Hofpredigers abberuft. Auch innerhalb des kirchlichen Raums erlebt Stoecker massiven Widerstand, etwa in Form der mehrmaligen Zurückweisung seiner sozialpolitischen Zielsetzungen durch den Evangelischen Oberkirchenrat, aber auch durch Kräfte der ‚Positiven Union‘, die in Stoeckers sozialpolitischem Engagement – entgegen dessen eigentlicher Intention – ein Hindernis für die Beibehaltung der staatstragenden konservativen Verhältnisse und die Konsolidierung der protestantischen Volkskirche sehen.</p>
<p>Zeit seines Lebens ist Stoecker der Auffassung, daß die Entkirchlichung und Entchristlichung weiter Teile der Bevölkerung ein oberflächliches Phänomen und der Großteil der Deutschen im Grunde nach wie vor christlich gesonnen sei. In dem Glauben, mit der Stärkung des kirchlichen Selbstbewußtseins die Rechristianisierung der Gesellschaft und zugleich die Festigung des noch herrschenden Ständesystems vorantreiben zu können, plädiert er für eine größere Unabhängigkeit der Kirche vom Staat, erreicht in Verbindung mit seiner politischen Agitation letztlich aber eher das Gegenteil: Stoecker erkennt nicht, daß die Gründe für die Entkirchlichung und Entchristlichung der Bevölkerung wesentlich tiefer liegen, als von ihm angenommen.</p>
<p>Als das von Kaiser Wilhelm II. erlassene Sozialistengesetz greift und Reichskanzler Bismarck im Jahr 1890 entlassen wird, wähnt Stoecker eine neue Chance für die Durchsetzung seiner sozial- und kirchenpolitischen Bestrebungen. Es kommt zu einer Verbindung der Christlich-Sozialen Partei mit den Deutschkonservativen, Stoecker sieht „eine neue Kulturentwicklung“<a href="#_ftn7_3926" name="_ftnref7_3926">[7]</a> anbrechen und konstatiert feierlich: „Die Mitternacht deutschen Lebens ist vorüber, die Sterne sind da; noch liegt auf der Erde der Nebel, aber die Sonne wird aufgehen und alle Nebel verscheuchen.“<a href="#_ftn8_3926" name="_ftnref8_3926">[8]</a></p>
<p>Allein, Stoecker überschätzt seine Möglichkeiten. Er verliert nach und nach die Unterstützung der Konservativen, verwirft sich mit den Deutschkonservativen, muß die Abspaltung einiger seiner Parteimitstreiter zur ‚Nationalsozialen Partei‘ hinnehmen und wird 1896 zum Austritt aus der von ihm selbst gegründeten Christlich-Sozialen Partei gedrängt. Seine weitreichenden Zielsetzungen sind damit endgültig zerstört, sein Wirkungskreis wird zunehmend enger, so sehr er auch immer wieder neue Anläufe für sein Anliegen starten zu können glaubt.</p>
<p>Am 07. Dezember 1909 stirbt Stoecker im südtirolischen Gries und wird sechs Tage später, am 13. Februar 1909, auf dem Friedhof der Dreifaltigkeitskirche in Berlin-Kreuzberg beigesetzt.</p>
<p>Seine Wirkung ist damit allerdings keineswegs beendet, so massiv Stoeckers Rückhalt in seinen letzten Lebensjahren auch geschwunden ist. Noch bis in die Zeit des kirchlichen Neuanfangs nach 1945 wird Stoeckers Konzept einer umfassenden Rechristianisierung der Gesellschaft durch das Zusammenwirken der Kirche mit der Politik rezipiert und umzusetzen versucht. Nachträglich betrachtet freilich hat Stoeckers Wirken nolens volens zu einem „Verlust von christlicher Substanz, zur Aushöhlung der Glaubwürdigkeit seiner Kirche und zur Verzerrung ihrer Verkündigung“<a href="#_ftn9_3926" name="_ftnref9_3926">[9]</a> geführt.</p>
<p>&#160;</p>
<h3>II. Antisemitismus</h3>
<p>Stoeckers Antisemitismus repräsentierte niemals das Ganze der in konservativen, aber auch manchen liberalen Strömungen noch bis nach 1945 anzutreffenden Aversionen gegenüber „den Juden“<a href="#_ftn10_3926" name="_ftnref10_3926">[10]</a>. Gleichwohl ist sein direkter oder indirekter Einfluß auf diese Strömungen und die daraus erwachsenden Geschehnisse während der Zeit des Nationalsozialismus und des Kirchenkampfes nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Als Kirchenmann rekurriert Stoecker vornehmlich auf die lange Tradition des kirchlichen Antijudaismus. So gelten ihm „die Juden“ in Predigten und kirchlichen Vorträgen als exponiertes Beispiel für die Strafe Gottes für diejenigen, welche seine Gebote verachten, mithin kann er sie auf dieselbe Ebene wie die Heiden rücken. So dient ihm das Bild des aufgrund seines Unglaubens „verworfenen Gottesvolks“ als Mahnung an die Christen.</p>
<p>Noch radikalere und den Begriff des Antisemitismus vollends rechtfertigende Töne sind zu vernehmen, wenn der Politiker Stoecker in Blick genommen wird, vornehmlich nach der ‚konservativen Kehre‘ Bismarcks. Hier gewinnt Stoeckers antisemitische Propagandatätigkeit ihre zentrale Bedeutung: so werden „die Juden&quot; von ihm gleichgesetzt mit den Kräften des wirtschaftlichen Liberalismus und Kapitalismus, dem Geist des auf politische Emanzipation drängenden Linksliberalismus sowie der revolutionären Sozialdemokratie und erscheinen ihm so als Gefährdung der entscheidenden Grundlagen und Werte, auf denen das Kaiserreich, das Stoecker verteidigt wissen will, basiert. Stoeckers Antisemitismus kann insofern als das exakte Gegenbild zu der von ihm ersehnten und erstrebten nationalen und christlichen Gesellschaft verstanden werden. So unterstellt er, das Judentum kenne nicht die Freude am Vaterland, nicht die emotionale Hochschätzung der eigenen Nation, es sei individualistisch und international zugleich und deshalb darauf aus, „das nationale Leben der Völker zu untergraben, sie materiell und geistig zu beugen, sie zu beherrschen“<a href="#_ftn11_3926" name="_ftnref11_3926">[11]</a>.</p>
<p>Vor dem Hintergrund dieser Schwarzfolie des Judentums verlieren auch kirchliche Konflikte an Bedeutung, weshalb Stoecker nicht mehr vom Geist des Protestantismus oder der evangelischen Kirche, sondern vom christlichen Geist und der christlichen Weltanschauung schlechthin sprechen kann.</p>
<p>Zwar behauptet Stoecker mehrfach, er kämpfe nur gegen ein „entartetes“, vom Glauben an die Väter abgefallenes „modernes“ Judentum, andererseits verbindet er den traditionellen kirchlichen Antijudaismus immer wieder mit seinem national-konservativen Antisemitismus und widerlegt damit seine ausdrückliche Verwahrung gegen den Vorwurf desselben.<a href="#_ftn12_3926" name="_ftnref12_3926">[12]</a> Gegen die russischen Pogrome von 1881 distanziert er sich niemals eindeutig, auch danach betrachtet er „[d]as Judentum im öffentlichen Leben [als] eine Gefahr für das Deutsche Reich“<a href="#_ftn13_3926" name="_ftnref13_3926">[13]</a> (so der Titel einer Rede vom 03. Februar 1882), sieht „Rasse gegen Rasse“<a href="#_ftn14_3926" name="_ftnref14_3926">[14]</a> stehen und erklärt in Berlin, es gehe angesichts der ‚Judenfrage‘ um „Sein oder Nichtsein“<a href="#_ftn15_3926" name="_ftnref15_3926">[15]</a>, womit er seine Position für das Eindringen des Rassenantisemitismus öffnet.</p>
<p>Im Kontext seiner politischen Agitation dient Stoeckers Antisemitismus der Mobilisierung der Massen, nachdem er mit seiner Christlich-Sozialen Arbeiterpartei gescheitert war. Die radikalen Antisemiten seiner Zeit kann er mit seiner antisemitischen Demagogie dennoch nicht gewinnen, zu fern stehen sie seinem Anliegen eines politischen, „auf die Zusammenfassung und Integration aller wahrhaft deutschen, nationalen und konservativen Kräfte“<a href="#_ftn16_3926" name="_ftnref16_3926">[16]</a> zum Zwecke der Rechristianisierung der Gesellschaft ausgerichteten Protestantismus.</p>
<p>Wie sich Stoecker selbst in erster Linie als Prediger und Mann der Kirche versteht, so hat auch sein Antisemitismus im kirchlichen Raum den breitesten Widerhall gefunden. Hier sind exemplarisch drei Bischöfe der neu formierten Evangelischen Kirche in Deutschland nach 1945 zu nennen: Theophil Wurm, Hans Meiser und Otto Dibelius, die trotz der Katastrophe der Shoah keinen Hehl daraus machten, maßgeblich von Stoecker beeinflußt worden zu sein, und die noch während des Nationalsozialismus – bei zugestandener Ablehnung eines dezidierten Rassenantisemitismus und Bestürzung über die Massenvernichtung von Juden – antisemitische Parolen Stoeckers wiederholten oder zumindest in variierter Form zu rechtfertigen suchten. So wurden mit ihnen (obgleich Wurm, Meiser und Dibelius der Bekennenden Kirche zugehörig waren), weite Kreise der Evangelischen Kirche zwischen 1939 und 1945 zu „Gefangenen des eigenen volkskirchlichen Konzepts“<a href="#_ftn17_3926" name="_ftnref17_3926">[17]</a>, das angesichts der verschlossenen Türen zur politischen Mitte und Linken und der damit einhergehenden Einengung des kirchlichen Lagers nach einer Öffnung nach ‚rechts‘ verlangte.</p>
<p>&#160;</p>
<h3>III. Der Evangelisch-Soziale Kongreß</h3>
<p>1890 ruft Stoecker den bis 1945 bestehenden ‚Evangelisch-Sozialen Kongreß‘ ins Leben, ein Forum, dessen Aufgabe es sein soll, „für das Verhalten der positiv gerichteten Evangelischen aller Richtungen gewisse gemeinsame Grundlinien zu finden“<a href="#_ftn18_3926" name="_ftnref18_3926">[18]</a>. Diese Grundlinien werden nach Stoecker nötig angesichts der „drohende[n] Gefahr, welche in dem Wachstum der Sozialdemokratie und ihrer zunehmenden Entfremdung von der Kirche beschlossen ist“<a href="#_ftn19_3926" name="_ftnref19_3926">[19]</a>.</p>
<p>Kann Stoecker den jährlich stattfindenden Kongreß in den ersten zwei Jahren noch maßgeblich im Sinne seiner Frontstellung zur Sozialdemokratie gestalten, so treten nach und nach die Unvereinbarkeiten verschiedener Lager zutage, sodaß im Fortschreiten der Kongresse eine zunehmend größere Akzeptanz der Sozialdemokratie erkennbar wird und Stoeckers ‚sozialmonarchische‘ politische Konzeption immer weniger Anhänger findet.</p>
<p>Stoecker muß diese Entwicklung, obgleich von ihm nicht erwünscht, hinnehmen: sein erklärtes Anliegen, eine handlungsfähige gesamtkirchliche Bewegung zu schaffen, die gleichzeitig die Monarchie gegenüber der Sozialdemokratie zur Geltung bringen und die soziale Ausgestaltung des Kaisertums propagieren soll, steht dem im Wege und zwingt ihn zum politischen Spagat.</p>
<p>Von nun an nimmt die Arbeit an sozialen Sachfragen deutlich mehr Raum ein. Erst, als die unterschiedlichen Stellungen zur Sozialdemokratie als allzu unvereinbar erscheinen, scheidet Stoecker 1896 aus dem Evangelisch-Sozialen Kongreß aus, zumal zwei Mitglieder des Aktionskomitees, Adolf Harnack und Hans Delbrück, ihre Teilnahme am bevorstehenden Kongreß vom Rücktritt Stoeckers vom Amt des zweiten Vorsitzenden abhängig gemacht hatten.</p>
<p>Zwischen 1890 und 1895 hält Stoecker vier Referate auf dem Evangelisch-Sozialen Kongreß: ‚Unsere Stellung zur Sozialdemokratie‘ (1890), ‚Individualismus und Sozialismus‘ (1891), ‚Das Sonntagsgesetz und seine Konflikte im Volksleben‘ (1893) sowie ‚Die soziale Lage der Frauen‘ (1895). Letzteren hält Stoecker als Koreferat, nachdem er Elisabeth Gnauck-Kühne gegen manche Widerstände als Hauptreferentin durchsetzt und damit zur ersten Referentin auf einer evangelischen Versammlung in Deutschland macht.</p>
<p>Sein Vortrag von 1890 wird als Grundsatzreferat für den Kongreß gehalten, ‚Individualismus und Sozialismus‘ entwirft den geistesgeschichtlichen Rahmen zu Stoeckers Stellung zur Sozialdemokratie. Das Referat von 1893 behandelt spezielle einzelne Verordnungen, während Stoecker mit ‚Die soziale Lage der Frauen‘ die aufkeimende Frauenbewegung für sein Konzept der Rechristianisierung der Gesellschaft – und gegen emanzipatorische Bestrebungen von Frauen – instrumentalisieren will.</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Zur Literatur:</h3>
<p>Das Referat wurde im Wesentlichen anhand der in den Fußnoten angegebenen Literatur erstellt, zusätzlich wurde als Quelle herangezogen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Stoecker">http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Stoecker</a> (Stand: 20. Januar 2009)</p>
<p>&#160;</p>
<hr align="left" width="33%" size="1" />
<p><a href="#_ftnref1_3926" name="_ftn1_3926">[1]</a> Zitiert nach: M. Greschat, Adolf Stoecker und der deutsche Protestantismus, in: G. Brakelmann / M. Greschat / W. Jochmann (Hg.), Protestantismus und Politik. Werk und Wirkung Adolf Stoeckers, Hamburg 1982, 21.</p>
<p><a href="#_ftnref2_3926" name="_ftn2_3926">[2]</a> Zitiert nach: W. Jochmann, Einleitung, a.a.O., 7.</p>
<p><a href="#_ftnref3_3926" name="_ftn3_3926">[3]</a> Ebd.</p>
<p><a href="#_ftnref4_3926" name="_ftn4_3926">[4]</a> Zitiert nach: M. Greschat, Adolf Stoecker, in: Ders. (Hg.), Gestalten der Kirchengeschichte, Bd. 9/2, Stuttgart u.a. 1985, 262.</p>
<p><a href="#_ftnref5_3926" name="_ftn5_3926">[5]</a> A.a.O., 265.</p>
<p><a href="#_ftnref6_3926" name="_ftn6_3926">[6]</a> So A. Stoecker, zitiert nach: M. Greschat, a.a.O., 267.</p>
<p><a href="#_ftnref7_3926" name="_ftn7_3926">[7]</a> A.a.O., 274.</p>
<p><a href="#_ftnref8_3926" name="_ftn8_3926">[8]</a> Ebd.</p>
<p><a href="#_ftnref9_3926" name="_ftn9_3926">[9]</a> A.a.O., 276.</p>
<p><a href="#_ftnref10_3926" name="_ftn10_3926">[10]</a> Schlagworte wie „die Juden“, „entartet“, „verworfenes Gottesvolk“ etc. ziehen sich bekanntermaßen laufend durch antijudaistische und antisemitische Äußerungen, weshalb sie hier zwar in Anführungszeichen gesetzt, nicht aber mit näheren Belegen versehen werden. Es sei deshalb darauf hingewiesen, daß die Wiedergabe solcher Schlagworte im vorliegenden Abschnitt – trotz dem Verzicht auf Belege – keine Aneignung derselben darstellt.</p>
<p><a href="#_ftnref11_3926" name="_ftn11_3926">[11]</a> So A. Stoecker, zitiert nach: M. Greschat, Protestantischer Antisemitismus in Wilhelminischer Zeit – Das Beispiel des Hofpredigers Adolf Stoecker, in: G. Brakelmann / M. Rosowski (Hg.), Antisemitismus. Von religiöser Judenfeindschaft zur Rassenideologie, Göttingen 1989, 31.</p>
<p><a href="#_ftnref12_3926" name="_ftn12_3926">[12]</a> Vgl. a.a.O., 32f.</p>
<p><a href="#_ftnref13_3926" name="_ftn13_3926">[13]</a> A.a.O., 33.</p>
<p><a href="#_ftnref14_3926" name="_ftn14_3926">[14]</a> Ebd.</p>
<p><a href="#_ftnref15_3926" name="_ftn15_3926">[15]</a> Ebd.</p>
<p><a href="#_ftnref16_3926" name="_ftn16_3926">[16]</a> A.a.O., 38.</p>
<p><a href="#_ftnref17_3926" name="_ftn17_3926">[17]</a> So M. Greschat, a.a.O., 45. Eine These, die freilich stark diskussionsbedürftig ist. So muß erstens die Frage gestellt werden, ob eine solche monokausale Begründung für die Öffnung nach ‚rechts‘ nicht allzu vereinfachend ist, zweitens wirkt die Rede von „Gefangenen“ verharmlosend: wer Antisemitismus Vorschub leistet (ganz gleich, welche Gründe und Motive dafür eine Rolle spielen mögen), ist immer auch Täter.</p>
<p><a href="#_ftnref18_3926" name="_ftn18_3926">[18]</a> So in der Einladung der Initiatoren des ersten Kongresses, zitiert nach: H. Wahlhäuser, Adolf Stoeckers Wirken auf dem Evangelisch-Sozialen Kongreß, in: T. Strohm / J. Thierfelder (Hg.), Diakonie im Deutschen Kaiserreich (1871-1918), Heidelberg 1995, 356.</p>
<p><a href="#_ftnref19_3926" name="_ftn19_3926">[19]</a> Ebd.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.theolobias.de%2F2009%2F02%2F12%2Freferat-ueber-adolf-stoecker%2F'; szt='Christentum+und+Politik.+Adolf+Stoeckers+Engagement+f%26uuml%3Br+die+L%26ouml%3Bsung+der+%26bdquo%3BSozialen+Frage%26ldquo%3B';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/62/83/widget_62839c1b9540c2f7322c9fec92dc0543.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Weiter geht&#8217;s!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 20:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theolobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Herren (und Damen) …! Da hatte ich mir zum neuen Jahr für theolobias.de so viel vorgenommen – und dann haben mir gleich mehrere Umstände einen Strich durch die Rechnung gemacht:
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Ganz grundsätzlich habe ich in den vergangenen Wochen unter akutem Zeitmangel gelitten, dann gab es massiven Ärger mit meinem Notebook (warum eigentlich schaffen es selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Herren (und Damen) …! Da hatte ich mir zum neuen Jahr für theolobias.de so viel vorgenommen – und dann haben mir gleich mehrere Umstände einen Strich durch die Rechnung gemacht:</strong></p>
<p>&#160;</p>
<p>Ganz grundsätzlich habe ich in den vergangenen Wochen unter akutem Zeitmangel gelitten, dann gab es massiven Ärger mit meinem Notebook (warum eigentlich schaffen es selbst bekannte Hersteller nicht, funktionierende Treiber für ihrer Hardware anzubieten?) – und obendrein wollte ich erst einmal noch ein paar Umstellungen an meiner WordPress-Installation vornehmen (Stichwort Sicherheit und Performance).</p>
<p>Zumindest die letzten zwei Probleme scheinen jetzt behoben, so daß ich endlich meinen Vorsatz für 2009, theolobias.de weiter zu einem interessanten Blog auszubauen, nachkommen kann.</p>
<p>Den Anfang mache ich gleich. Dabei habe ich mir gedacht: warum eigentlich im Studium ständig Texte schreiben, die dann in der Versenkung verschwinden, obwohl sie doch auch für ein breiteres Publikum von Interesse sein könnten? Also werde ich künftig nach und nach auch ein paar Referate, Exzerpte, Seminararbeiten etc. als Blogartikel veröffentlichen und als PDF zur Verfügung stellen. Los geht’s im nächsten Artikel mit einem kürzlich in einem Kirchengeschichts-Seminar gehaltenen Referat über Adolf Stoecker.</p>
<p>Und so wird’s dann hoffentlich auch bald mit der Reihe zur “Theologie der Mission” (siehe <a title="zum Artikel &quot;Neue Reihe zur &#39;Theologie der Mission&#39;&quot;" href="http://www.theolobias.de/2008/11/27/neue-reihe-zur-theologie-der-mission/" target="_blank">hier</a> und <a title="zum Artikel &quot;Theologie der Mission I - Einleitung, Konversions- und Plantationsmodell&quot;" href="http://www.theolobias.de/2008/11/28/theologie-der-mission-i-einleitung-konversions-und-plantationsmodell/" target="_blank">hier</a>) weitergehen. Autsch, der Spruch entwickelt sich so langsam zum Running Gag … <img src='http://www.theolobias.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.theolobias.de%2F2009%2F02%2F12%2Fweiter-gehts%2F'; szt='Weiter+geht%26rsquo%3Bs%21';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/62/83/widget_62839c1b9540c2f7322c9fec92dc0543.js"></script></div>]]></content:encoded>
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