Popmusik auf Glaubenssuche

Pfarrer Stephan Krebs von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau nimmt in der DLF-Sendung „Am Sonntagmorgen“ Songtexte von John Lennon, Brian Adams und The Hooters unter die Lupe und stellt dabei fest:

Popsongs gelten vielen als oberflächlich und an religiösen Fragen wenig interessiert – drücken sie doch das Lebensgefühl einer Generation aus, in der sich viele von der christlichen Tradition abgewendet haben. Doch viele Popmusiker beschäftigten sich sehr ernsthaft mit dem Sinn des Lebens und mit religiösen Themen; und was sie singen, spricht vielen heute aus der Seele.

Am Puls der Zeit befindet er sich mit der Auswahl der Interpreten zwar nicht gerade – dabei gibt es in der gegenwärtigen Popkultur eine Fülle indirekter Anspielungen und expliziter Referenzen auf theologische und religiöse Themen zu entdecken (ganz zu schweigen von der CCM-Szene, die auch hierzulande immer wieder Charterfolge vorweisen kann).

Aber schon die treffende Beobachtung, wie gerade im Medium Popmusik der Konflikt zwischen dem neuzeitlich-postmodernen Autonomiestreben einerseits und der Sehnsucht nach einer letzten, verbindlichen Wahrheit andererseits zutage tritt, lässt über diesen Mangel leicht hinwegsehen.

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[Hinweis: Deutschlandradio stellt den Beitrag mittlerweile leider nicht mehr als Audio-Stream zur Verfügung.]

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