Nach wie vor hält die Debatte um die rituelle Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen an – und je länger sie anhält, desto stärker lockt sie auch solche Leute aus der Reserve, die darin lediglich eine willkommene Möglichkeit sehen, an der positiven Religionsfreiheit zu rütteln. Josef Bordat trifft den Nagel wieder einmal auf den Kopf:

Gewalt, Gesundheit und Logik

DLF-Beitrag zum Kölner Beschneidungsurteil

Der Deutschlandfunk hat vorgestern einen hörenswerten Beitrag zum Kölner Beschneidungsurteil gesendet. Darin heißt es:

Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist tief verunsichert. Seitdem das Kölner Landgericht die Beschneidung von Jungen aus religiösen Motiven verboten hat, herrscht große Unruhe in den Gemeinden. Denn der Richterspruch trifft einen besonders sensiblen Punkt: Im Lauf der Geschichte gab es immer wieder Beschneidungsverbote als Instrument einer judenfeindlichen Politik.

Der Beitrag in Textform findet sich hier. Zum Anhören einfach den Audioplayer benutzen:

[Hinweis: Deutschlandradio stellt den Beitrag mittlerweile leider nicht mehr als Audio-Stream zur Verfügung.]